Ein malerischer Golfplatz, der an die atemberaubenden Golfplätze Südafrikas erinnert, mit Sandbunkern, üppig grünen Fairways und einem Blick auf einen ruhigen See oder das Meer, eingerahmt von Bergen und Bäumen unter einem strahlend blauen Himmel.

Die 7 besten Golfplätze in Südafrika

Eine Frau mit kurzen, lockigen blonden Haaren steht lächelnd und mit verschränkten Armen da. Sie trägt eine schwarz-weiße Sportjacke mit Logos an den Ärmeln vor einem schlichten grauen Hintergrund.Ebru Meseberg
Head of Sales Deutschland

📅 Aktualisiert am 24.06.2026
⏱ Lesezeit: 13 Minuten

Ein malerischer Golfplatz, der an die atemberaubenden Golfplätze Südafrikas erinnert, mit Sandbunkern, üppig grünen Fairways und einem Blick auf einen ruhigen See oder das Meer, eingerahmt von Bergen und Bäumen unter einem strahlend blauen Himmel.

Südafrika zählt zu den faszinierendsten Golfdestinationen der Welt, und wer einmal zwischen Kapstadts Tafelberg und den Weinbergen des Westkap abgeschlagen hat, versteht sofort warum. Die Golfplätze Südafrika verbinden dramatische Naturkulissen mit anspruchsvollen Layouts und einem Service, der keine Wünsche offenlässt.

Golfball on Tee

Das Wichtigste in Kürze

  • Südafrika bietet über 500 Golfplätze, viele davon in weltklassigen Resorts mit direktem Bezug zur spektakulären Landschaft
  • Greenfees liegen deutlich unter europäischem Preisniveau, bei vergleichbarer oder höherer Platzqualität
  • Die beste Reisezeit für eine Golfreise ist März-Mai und September-November, um die sommerliche Temperaturen zu genießen, jedoch dem Hoch der Hitze zu entgehen
  • Wer mehrere Regionen kombiniert, zum Beispiel Kapstadt und die Garden Route, bekommt innerhalb einer Reise sehr unterschiedliche Platzerlebnisse

Schnell zum Ziel

Golfen auf Südafrika

Eine Golfreise Südafrika ist mehr als eine Sammlung von Runden auf gut gepflegten Fairways. Sie spielen inmitten von Naturschutzgebieten, wo Zebras am Fairway grasen und der Indische Ozean Ihre Annäherungsschläge begleitet. Das Klima in den golfstarken Regionen rund um Kapstadt, entlang der Garden Route und in KwaZulu-Natal ermöglicht Golf nahezu das ganze Jahr, während die Wechselkursverhältnisse selbst für Spieler auf renommierten Resorts ein attraktives Preisniveau garantieren. Südafrika liefert eine Kombination, die in dieser Dichte kein anderer Kontinent bieten kann.

Übersicht: Alle Golfplätze im Vergleich

NameLöcherParGreenfee abSchwierigkeitBesonderheit
Fancourt Links1873ca. 120€⭐⭐⭐Einer der besten Links-Plätze der südlichen Hemisphäre
Leopard Creek1872ca. 250€⭐⭐⭐Grenzt direkt an den Kruger Nationalpark
Pearl Valley1872ca. 90€⭐⭐Jack Nicklaus Signature Course im Weinland
Arabella Golf Club1872ca. 65€⭐⭐Direkt am Bot River Lagoon, ruhige Atmosphäre
Pinnacle Point1872ca. 110€⭐⭐⭐Klippen direkt über dem Indischen Ozean
Erinvale Golf Club1872ca. 75€⭐⭐Mit Blick auf Helderberg und False Bay
Humewood Golf Club1872ca. 50€⭐⭐⭐Klassischer Links-Platz, einer der ältesten Südafrikas

1. Fancourt Links

Kurzprofil

  • Löcher/Par: 18 Löcher, Par 73
  • Greenfee: ab ca. 120€ (Nebensaison) / ab ca. 160€ (Hauptsaison)
  • Handicap: Hcp 24 (Herren) / 36 (Damen)
  • Geeignet für: Erfahrene Golfer und Low-Handicapper, die einen echten Links-Charakter suchen

Der Fancourt Links in George, im Herzen der Garden Route, gilt vielen Kennern als Referenzpunkt für Links-Golf auf der Südhalbkugel. Gary Player hat diesen Platz aus der Landschaft der Kleinen Karoo herausgearbeitet, mit Grünkomplexen, die sich dem Wind beugen, und Fairways, die an schottische Küstenlandschaften erinnern. Wer hier spielt, versteht, warum der Platz 2003 den Presidents Cup beherbergte.

Die Herausforderung liegt im ständig wechselnden Wind, der jeden Abschlag zu einer taktischen Entscheidung macht. Besonders das 18. Loch mit seinem engen Fairway und dem tückischen Grün im Rücken des Clubhauses bleibt dauerhaft im Gedächtnis.

💡 Golfer-Tipp: Buchen Sie Ihre Tee-Time für den frühen Morgen, wenn der Wind noch ruhig ist. Das Resort-Restaurant im Fancourt Hotel serviert nach der Runde ein Frühstück, das die Mühe mehr als aufwiegt.

2. Leopard Creek Country Club

Kurzprofil

  • Löcher/Par: 18 Löcher, Par 72
  • Greenfee: ab ca. 250€
  • Handicap: Hcp 24 (Herren) / 36 (Damen)
  • Geeignet für: Golfer, die ein einzigartiges Naturerlebnis mit hohem Anspruch suchen

Leopard Creek liegt an der Grenze zum Kruger Nationalpark und gehört zu den Erlebnissen, die man nicht mit einem herkömmlichen Golftag vergleichen sollte. Das Layout folgt dem Verlauf des Crocodile River, und es ist nicht ungewöhnlich, dass Nilpferde im Rough grüßen oder Elefanten am Rande des 13. Fairways stehen.

Die Grünkomplexe sind anspruchsvoll und belohnen präzises Kurzspiel, während die Abschläge an den Flusslöchern ein Maß an Konzentration verlangen, das kein Gedränge von Millionen Golfern sonst fordert. Leopard Creek ist ein Platz, der in einem anderen Tempo gespielt wird.

💡 Golfer-Tipp: Kombinieren Sie die Golfrunde mit einer Frühmorgens-Safari im Kruger. Viele Lodges in der Umgebung bieten Pakete mit fester Startzeit am Nachmittag, sodass Sie das Beste beider Welten erleben.

3. Pearl Valley Golf Estates

Kurzprofil

  • Löcher/Par: 18 Löcher, Par 72
  • Greenfee: ab ca. 90€
  • Handicap: Hcp 28 (Herren) / 36 (Damen)
  • Geeignet für: Golfer aller Spielstärken, die Weinland-Atmosphäre und guten Platz verbinden möchten

Inmitten der Weinberge von Franschhoek und Paarl, mit dem Tafelberg am Horizont, hat Jack Nicklaus einen Kurs gezeichnet, der Schönheit und Sportlichkeit ausgewogen verbindet. Die Fairways sind großzügig, die Wasserhindernisse strategisch gesetzt und die Bergkulisse macht jeden zweiten Abschlag zu einem Foto, das Sie verschicken werden.

Pearl Valley zieht Paare und Gruppen an, die Golfen mit Weinverkostung in einem der nahe gelegenen Weingüter verbinden. Die Platzreife ist erforderlich, doch das entspannte Ambiente macht den Kurs auch für Spieler mit mittlerem Handicap zu einem Genuss.

💡 Golfer-Tipp: Nach der Runde lohnt sich ein Abstecher zu einem der Weingüter in Franschhoek. Reservieren Sie bereits vor der Reise einen Tisch im Restaurant Babel auf Babylonstoren, das Weinland-Küche auf hohem Niveau serviert.

4. Arabella Golf Club

Kurzprofil

  • Löcher/Par: 18 Löcher, Par 72
  • Greenfee: ab ca. 65€
  • Handicap: Hcp 36 (Herren und Damen)
  • Geeignet für: Genussgolfer und alle, die eine ruhige Atmosphäre abseits großer Resorts bevorzugen

Arabella liegt am Ufer der Bot River Lagoon, zwei Stunden östlich von Kapstadt, eingebettet in ein Naturschutzgebiet. Peter Matkovich hat einen Kurs geschaffen, der sich harmonisch in das flache Küstengelände einfügt, mit Wasserhindernissen, die jeden der 18 Löcher begleiten und für konstante Konzentration sorgen. Die Atmosphäre ist gemächlich und einladend.

Die Qualität der Greens ist für den Preis bemerkenswert, und die geringe Bespielung sorgt für Platzverhältnisse, die in dieser Form in Europa selten zu finden sind. Arabella eignet sich besonders gut für Golfer, die eine Runde spielen möchten, ohne dabei das Gefühl eines überfüllten Resorts zu haben.

💡 Golfer-Tipp: Buchen Sie direkt über das angrenzende Arabella Hotel, das Greenfee-Pakete mit Übernachtung anbietet. Der Frühstücksblick über die Lagune ist bereits für sich eine Reise wert.

5. Pinnacle Point Beach & Golf Resort

Kurzprofil

  • Löcher/Par: 18 Löcher, Par 72
  • Greenfee: ab ca. 110€
  • Handicap: Hcp 24 (Herren) / 36 (Damen)
  • Geeignet für: Erfahrene Spieler, die spektakuläre Lagen und echte Herausforderung suchen

Wer Golfplätze Südafrika nach ihrem visuellen Eindruck beurteilt, wird Pinnacle Point weit oben einordnen. Die Klippenanlage oberhalb von Mossel Bay bietet auf mehreren Abschlägen freien Blick auf den Indischen Ozean, bis zu 180 Meter unter den Füßen. Peter Matkovich hat die dramatische Topografie genutzt, ohne sie zu erzwingen.

Die technische Anforderung ist hoch: enge Fairways, Seitenwind vom Meer und schnelle Grüns machen diesen Platz zu einem ernsthaften Test. Wer eine fehlerverzeihende Runde sucht, sollte Arabella wählen. Wer eine Runde sucht, über die man noch Jahre später erzählt, wählt Pinnacle Point.

💡 Golfer-Tipp: Spielen Sie Pinnacle Point nicht als ersten Platz Ihrer Reise. Ein oder zwei Eingewöhnungsrunden auf einem entspannteren Kurs schärfen das Kurz- und Annäherungsspiel für die Herausforderungen an der Klippe.

6. Erinvale Golf Club

Kurzprofil

  • Löcher/Par: 18 Löcher, Par 72
  • Greenfee: ab ca. 75€
  • Handicap: Hcp 28 (Herren) / 36 (Damen)
  • Geeignet für: Golfer aller Stärken, die einen klassischen Parkland-Kurs mit großartiger Aussicht schätzen

Erinvale liegt in Somerset West, eingebettet zwischen den Hängen des Helderberg und dem Blick über die False Bay bis zum Kap der Guten Hoffnung. Der Platz wurde für den World Cup of Golf 1996 mitgenutzt und zeigt noch heute den Charakter eines reifen, durchdachten Layouts mit altem Baumbestand und Grüns, die präzises Einlochen verlangen.

Die Lage zwischen Kapstadt und der Garden Route macht Erinvale zu einem logischen Stopp für alle, die mehrere Destinationen kombinieren. Die Platzpflege ist kontinuierlich auf einem Niveau, das auch anspruchsvolle Golfer befriedigt, ohne den sportlichen Reiz des Kurses zu mildern.

💡 Golfer-Tipp: Erinvale eignet sich gut für einen zweiten Spieltag direkt nach der Ankunft in Kapstadt. Der Kurs ist überschaubar und gibt Ihnen ein gutes Gefühl für Tempo und Grasqualität, bevor Sie auf anspruchsvollere Anlagen wechseln.

7. Humewood Golf Club

Kurzprofil

  • Löcher/Par: 18 Löcher, Par 72
  • Greenfee: ab ca. 50€
  • Handicap: Hcp 24 (Herren) / 36 (Damen)
  • Geeignet für: Traditionsbewusste Golfer und Links-Enthusiasten

Humewood in Gqeberha gehört zu den ältesten und respektiertesten Links-Kursen Südafrikas. Die Sanddünen zwischen Fairways und Indischem Ozean erinnern an klassische britische Links-Anlagen, und der Wind sorgt dafür, dass kein Spieltag dem anderen gleicht. Wer hier ein gutes Ergebnis spielt, hat es verdient.

Für Golfreisende, die Südafrika auch historisch erleben möchten, ist Humewood ein Pflichttermin. Der Kurs transportiert die Atmosphäre eines anderen Zeitalters und zeigt, wie Golf in Südafrika Wurzeln geschlagen hat, lange bevor Resort-Anlagen das Bild prägten.

💡 Golfer-Tipp: Humewood ist besonders bei Locals sehr beliebt. Buchen Sie Ihre Startzeit mindestens zwei Wochen im Voraus und fragen Sie im Clubhaus nach einem lokalen Caddie, der Ihnen die Linien und Windverhältnisse des Platzes erklärt.

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Welcher Golfplatz passt zu Ihnen?

  • Für Anfänger: Erinvale Golf Club, da die vorderen neun Löcher flach und überschaubar sind und das entspannte Tempo einen Einstieg ohne Druck ermöglichen, für erste Runden unter Pro-Begleitung auch Pearl Valley empfehlenswert
  • Für Low-Handicapper: Fancourt Links, weil das Links-Layout und der wechselhafte Wind jeden Aspekt des Spiels auf die Probe stellen
  • Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Humewood Golf Club, da Sie für rund 50€ einen internationalen Links-Klassiker mit Geschichte und Herausforderung erhalten
  • Für Genussgolfer und Gruppengolfreisen: Pearl Valley Golf Estates, weil Weinland, Bergpanorama und ein überschaubarer Kurs eine entspannte Runde mit viel Atmosphäre garantieren
  • Für besondere Anlässe: Leopard Creek Country Club, da ein Abschlag mit Blick auf Kruger-Elefanten ein Erlebnis ist, das sich in keiner anderen Golfdestination wiederholen lässt

Fazit

Die Golfplätze Südafrika liefern eine Bandbreite an Erlebnissen, die keine andere einzelne Destination so komprimiert bietet: Links-Klassiker mit Geschichte, Klippenkurse über dem Ozean, Wildtier-Golf an der Kruger-Grenze und entspannte Weinland-Runden mit Bergpanorama. Wer die Reise sorgfältig plant und zwei bis drei Regionen kombiniert, kehrt mit Erlebnissen zurück, die weit über das Golfen hinausgehen. Für ambitionierte Golfer, die Qualität und Originalität gleichzeitig suchen, führt an Südafrika kein Weg vorbei. Vergessen Sie dabei nicht die wichtigsrten Utensilien für Ihre Reise. Mit unserer Packliste haben Sie sicher alles wichtige dabei. Zudem erhalten Sie in unserem Reisebericht weitere Infos und unsere Empfehlungen vor Ort.

Häufig gestellte Fragen

Wann ist die beste Reisezeit für Golf in Südafrika?

Die Monate September bis April gelten als optimale Reisezeit, da Südafrika dann seinen Sommer erlebt und Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad auf den meisten Plätzen angenehme Bedingungen schaffen. Kapstadt kann im Winter von Mai bis August von Niederschlägen und Wind geprägt sein, während die Garden Route das ganze Jahr über bespielbar bleibt.

Brauche ich besondere Golfversicherungen oder Genehmigungen für Südafrika?

Eine spezielle Golflizenz für ausländische Spieler ist nicht erforderlich, ein gültiger Handicap-Ausweis oder Handicap-Nachweis des Heimatverbands wird jedoch auf Plätzen wie Fancourt oder Leopard Creek an der Startkasse verlangt. Eine Reisekrankenversicherung mit Sportdeckung ist empfehlenswert und auf Safaris oder in entlegenen Gebieten besonders sinnvoll.

Wie viele Golfrunden sind pro Woche realistisch einzuplanen?

Die meisten Golfreisenden spielen zwischen vier und sechs Runden pro Woche, je nach Reiseregion und Temperaturen. An besonders heißen Tagen empfiehlt sich eine Tee-Time kurz nach Sonnenaufgang, um die Mittagshitze zu umgehen. Zwei freie Tage für Sightseeing, Weinproben oder kurze Ausflüge bereichern die Reise deutlich und machen den Kopf frei für die nächsten Runden.

Ist Südafrika auch für Golfer mit höherem Handicap geeignet?

Südafrika hält für jede Spielstärke passende Plätze bereit. Anlagen wie Arabella oder Erinvale sind ausdrücklich auf Spieler mit mittlerem und höherem Handicap ausgerichtet, mit großzügigen Layouts und entspanntem Tempo. Wer das Land und den Golfsport ohne übermäßigen Druck erleben möchte, findet hier genau das richtige Umfeld.

Eine Frau mit kurzen, lockigen blonden Haaren steht lächelnd und mit verschränkten Armen da. Sie trägt eine schwarz-weiße Sportjacke mit Logos an den Ärmeln vor einem schlichten grauen Hintergrund.Ebru Meseberg
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Mit 26 Jahren Erfahrung in der Golfreisebranche und einer besonderen Leidenschaft für Südafrika berät sie ihre Kunden mit echtem Herzblut.

„Golf ist für mich mehr als nur ein Spiel – Es ist der perfekte Grund die Welt zu entdecken.“